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Thursday, 21 February, 2008

Nanoheizplatten beim Businessplan-Wettbewerb erfolgreich

 

Joachim Stehr und Federico
Bürsgens (v. l.)
Foto: F. M. Schmidt

Die beiden Physiker Joachim Stehr und Federico Bürsgens sind mit ihrer Firmen-Idee NANOSTOVE siegreich aus der ersten Stufe des Münchner Businessplan-Wettbewerbs (MBPW) 2008 hervorgegangen. Mit ihrer neuartigen Technologie der Nanoheizplatten konnten sie sich in der „Ideas Stage“ des Wettbewerbs an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegen die Unternehmensideen von über 30 Konkurrenten durchsetzen. Den Preis dafür haben sie am 20. Februar 2008 im Rahmen einer Festveranstaltung im Senatssaal der LMU entgegengenommen.
Joachim Stehr hat am Lehrstuhl von Professor Jochen Feldmann in Zusammenarbeit mit Professor Thomas Klar (TU Illmenau) und der Firma Roche Diagnostics ein Verfahren für den sekundenschnellen Nachweis von Gendefekten entwickelt. Dabei werden die zu untersuchenden DNA-Stücke mit Gold-Nanopartikeln verbunden, die dann mit einem Laserimpuls kurzzeitig aufgeheizt werden. Hierdurch wird die Schmelztemperatur der DNA bestimmt. Aus dieser lässt sich dann ableiten, ob die untersuchte DNA intakt ist oder Fehler aufweist. Diese neue Messmethode könnte die Analytik im medizinisch-pharmazeutischen Bereich revolutionieren, da sie einen extremen Zeitgewinn bedeutet.
Die Wissenschaftler haben das Verfahren bereits zum Patent angemeldet. Joachim Stehr möchte die neue Technologie zusammen mit seinem Lehrstuhlkollegen Federico Bürsgens in einem eigenen Unternehmen weiterentwickeln und vermarkten. Beide Jungunternehmer in spe sind mit ihrer Forschung im Exzellenz-Cluster „Nanosystems Initiative Munich“ (NIM) und beim Center for NanoScience (CeNS) aktiv. (PS)

 

Businessplan-Wettbewerb im Internet: www.mbpw.de