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Tuesday, 09 October, 2007

Olympus Europa in München

Eröffnung des neuen globalen Forschungs- und Entwicklungszentrums für Life Science

Presseinformation Olympus Europa in München


Hamburg, 9. Oktober 2007 – Olympus eröffnet heute sein neues Forschungs- und
Entwicklungszentrum für Life Science in München. Die Europazentrale des
weltweit agierenden Herstellers von Kameras und medizinischen Produkten
investiert rund 15 Mio. Euro in dieses Projekt. Bis 2009 soll die Zahl der
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von anfänglich circa 350 auf 450 steigen. „Der
Bereich Life Science ist bei Olympus in den letzten Jahren kontinuierlich stark
gewachsen und ist für uns von strategischer Bedeutung. Mit unserem neuen
globalen Forschungs- und Entwicklungszentrum in München schaffen wir die
Voraussetzung für weiterhin anhaltendes Wachstum in diesem Geschäftsfeld“, so
Tsuyoshi Kikukawa, Präsident der Olympus Corporation, Tokio.


Olympus ist einer der weltweit größten und bekanntesten Anbieter von Mikroskop- und
Analysesystemen für medizinische Laboratorien. Im neuen Forschungs- und
Entwicklungszentrum, zu dem auch ein Produktionsbereich gehört, werden vielfältige
Ressourcen und Kapazitäten, die bislang noch über ganz Deutschland und Europa
verteilt sind, zu einer leistungsstarken, hochmodernen Einheit zusammengefasst. Die
Umsetzung des Entwicklungsplans sieht bereits für die nächsten zwei Jahre die
Neuschaffung von etwa einhundert Arbeitsplätzen vor.


Entscheidung für einen vielversprechenden Standort
„Ich begrüße die Entscheidung von Olympus, sich hier vor Ort stärker zu engagieren.
Es handelt es sich hier um eine beispielhafte Investition in die Zukunft. Dass sich
München im internationalen wie nationalen Wettbewerb um das neue
Forschungszentrum Life Science von Olympus durchgesetzt hat, belegt die hohe
Attraktivität des Freistaats und unserer Landeshauptstadt als einer der weltweit
führenden Hightech-Standorte“, so Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber. Und
Dagmar Wöhrl, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft
und Technologie, ergänzt: „Der Standort Deutschland benötigt Unternehmen, die den
Mut und die Kraft haben, gänzlich neue Aufgaben in Angriff zu nehmen. In diesem
Sinne ist die Eröffnung des neuen Kompetenzzentrums für Life Science von Olympus
ein überaus erfreuliches Zeichen für uns alle.“

Ausschlaggebend für die Wahl Münchens waren die hohe Dichte hervorragend
ausgebildeter Menschen im Umfeld der bayerischen Landeshauptstadt sowie Kontakte
zu Universitäten und Forschungseinrichtungen im Raum München. Ein Beispiel ist
das in unmittelbarer Nähe zum neuen Standort gelegene Klinikum Großhadern, mit
dem Olympus eng zusammenarbeitet.

Synergien nutzen, Kräfte bündeln  
Seit Jahren ist Olympus im Life Science Bereich in Europa auf Erfolgskurs. Mit
Wachstumsraten von durchschnittlich 15,8 Prozent in der Mikroskopie und 10,4
Prozent in der Diagnostik in den letzen vier Jahren ist das Unternehmen europaweit
die Nr. 2 sowohl im Markt der Mikroskopie als auch in der Klinischen Chemie. Im
neuen Kompetenzzentrum von Olympus werden Forschung, Entwicklung und
Produktion aus den Bereichen Molekulare Diagnostik und Laborautomation sowie
Teile des Bereichs Digitale Bildverarbeitung in der Mikroskopie zu einem
branchenübergreifenden Ideen- und Wissenschaftsstandort zusammengefasst. Diese
Zusammenlegung einzelner sehr erfolgreicher Unternehmensteile ermöglicht es,
administrative Strukturen effizienter zu organisieren und Ressourcen besser zu
nutzen. „Wir bringen hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den
verschiedensten Fachgebieten unter einem Dach zusammen und schaffen dadurch
eine interdisziplinäre Arbeitsatmosphäre, von der alle Abteilungen profitieren.
Gleichzeitig sind wir so in der Lage, die Anforderungen unserer Kunden und der
Gesellschaft auch zukünftig zu erfüllen, indem wir ihnen überaus zuverlässige
Produkte und Dienstleistungen offerieren. Olympus versteht sich als Antriebsmotor für
die Medizin und die Kliniken von morgen. Unser Ziel ist, abgesehen von der
Früherkennung, die individualisierte Krankheitsprävention/-analyse und -therapie
nebst Nachbehandlung“, so Dr. Helmut Köhler, Executive Managing Director der
Olympus Life Science Europa GmbH und der Olympus Life Science Research Europa
GmbH. Und er ergänzt: „Mit dem Investment am Standort München haben wir beste
Voraussetzungen geschaffen, den Erfolgskurs von Life Science Mikroskopie und
Diagnostik fortzusetzen und neue Geschäftsfelder in der Molekularen Biologie und
Diagnostik zu eröffnen.“

Zu den Geschäftsbereichen im neuen Forschungs- und Entwicklungszentrum
gehören:

- Molekulare Biologie und Diagnostik z. B. für die Molekularanalyse (DNS, RNS)
einzelner Zellen
- Laborautomation und Anwendungen für die Klinische Chemie und Immunologie
im Rahmen der In-vitro-Diagnostik
- Imaging-Lösungen für die Mikroskopie  z. B. für die Erforschung und Analyse
lebender Zellen.
 
Bei Fragen zum Unternehmen Olympus wenden Sie sich bitte an:   
Christina Blake  
Olympus Europa GmbH  
Corporate Communications  
Tel.: +49-40-237 73-4191  
E-Mail: christina.blake@olympus-europa.com