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Wednesday, 03 September, 2008

Für Muskelspiele unentbehrlich

Molekuarer Kraftsensor steuert Muskelaufbau

Den Olympioniken in Peking dürfte während der Wettkämpfe eine andere Frage durch den Kopf gegangen sein als die nach der molekularen Funktion und Regulation ihrer Muskeln. Weit mehr dürfte die Sportler beschäftigt haben, ob Training und Muskelaufbau optimal waren. Doch wie misst der Muskel die mechanische Belastung während des Trainings und "merkt", dass er mehr leisten muss? Diesen Mechanismus hat nun ein interdisziplinäres Forscherteam von der Ludwig Maximilians-Universität (LMU) München und dem Göttinger Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Zusammenarbeit mit dem King's College London (England) entschlüsselt. Wie die Wissenschaftler herausfanden, wirkt ein Protein im Muskel als Kraftsensor. Wird dieser bei Muskelspannung aktiviert, löst er die Herstellung neuer Muskelbausteine im Zellkern aus.

 

 

Presseinformation der LMU

Publikation: Mechanoenzymatics of titin kinase

"Muskelprotein auf der Streckbank": Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, Heft 09 / 2008, Dossier: Rund um den Sport (30.09.08)

"Molekularer Kraftsensor steuert Muskelaufbau":Göttinger Tageblatt, Druckversion am 12. September 2008, S. 24 / Eichsfelder Tageblatt

"Kraftsensor steuert Muskelmasse": scinexx das Wissensmagazin

"Kraftsensor für Muskelaufbau entdeckt": Pädiatrix Das Magazin für Kinderheilkunde, Infos&News, Ausgabe 7, 2008