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Monday, 24 November, 2008

Dem blassen Schimmer auf der Spur

Ein molekulares Testsystem für Nanomikroskope

Punktgenau muss die Auflösung eines Mikroskops sein. Denn dann lassen sich auch kleinste Strukturen unterscheidbar abbilden. Bei herkömmlichen Mikroskopen hängt die Auflösung von der Wellenlänge des Lichts ab und liegt im Idealfall bei rund 200 Nanometern, also Millionstel Millimetern. Dieses sogenannte Abbe-Limit kann aber unterschritten werden, wenn Fluoreszenz-Signale zur Messung verwendet werden. Doch die Genauigkeit von Fluoreszenz-Mikroskopen lässt sich nur mit Hilfe von Teststrukturen ermitteln, deren geometrischer Aufbau bekannt ist. Ein Forscherteam um die beiden Biophysiker Dr. Stefan Kufer und Professor Hermann Gaub von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München hat nun einen entsprechenden Baukasten im Nanoformat hergestellt – der sich als ideales und präzises Testsystem entpuppte. „Wir liefern damit ein Instrument, das zur Weiterentwicklung von Fluoreszenz-Mikroskopen für die Abbildung von Nanostrukturen essentiell ist“, sagt Gaub. (Nature Nanotechnology, 23. November 2008)

 

Pressemitteilung der LMU

Publikation: "Optically monitoring the mechanical assembly of single molecules"