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Wednesday, 04 April, 2007

Porentief und wirklich rein

Analyse von Nanosystemen eröffnet neue Anwendungen

Sie haben die umweltschädigenden Phosphate verdrängt: Zeolithe, eine bestimmte Form der porösen Systeme, fangen jetzt den Kalk in Waschmitteln. Für die so genannten nanoporösen Silikatsysteme gibt es darüber hinaus viele andere wichtige Anwendungen, unter anderem in der Katalyse, der Chromatographie, also der Auftrennung von Stoffgemischen in ihre Bestandteile, und in der Gastrennung. Die nanometergroßen Poren können aber auch genutzt werden, um darin molekulare Drähte als elektrische Leiter herzustellen oder zur Erzeugung des bisher kleinsten Farbstofflasers. Für alle diese Anwendungen ist die genaue Kenntnis der Anordnung der Poren und des Verhaltens von Gastmolekülen innerhalb des Porensystems essentiell. In einer Zusammenarbeit der Forschungsgruppen von Professor Christoph Bräuchle und Professor Thomas Bein am Department für Chemie und Biochemie der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München konnten die Wissenschaftler jetzt eine neuartige Untersuchungsmethode etablieren, wie in der April-Ausgabe der Fachzeitschrift "Nature Materials" (6/2007) berichtet.
(Quelle: LMU Pressemitteilung, 4.4.2007)

 

Presseinformation der LMU

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