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Thursday, 29 November, 2007

Neue Einblicke in poröse Nanostrukturen

Gezielte Freigabe von Medikamenten im Körper denkbar

Mesoporöse Nanostrukturen versprechen wahre Universalgenies zu werden: So sollen etwa winzige Kügelchen mit noch winzigeren Poren Medikamente an die richtige Stelle im Körper transportieren und dort gezielt freisetzen. Damit sich diese Materialien aber auch genau so verhalten, wie man es von ihnen erwartet, muss man möglichst genau verstehen, wie sie von innen aussehen und wie sich zum Beispiel Moleküle von Arzneimitteln wie etwa Proteine in ihnen bewegen. Mit einer Kombination von Einzelmolekülfluoreszenzmessungen und Elektronenmikroskopie gelang einem Wissenschaftlerteam um Professor Christoph Bräuchle und Professor Thomas Bein, Department Chemie und Biochemie der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, im Rahmen der Exzellenz-Cluster „Nanosystems Initiative Munich (NIM)“ und „Center for Integrated Protein Science Munich (CiPSM)“ ein dazu wichtiger Schritt. Wie in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Nature“ berichtet, konnten sie erstmals die lokale Struktur von mesoporösen Nanostrukturen und die Bewegung von Molekülen in solchen Strukturen miteinander korrelieren.

 

Presseinformation der LMU

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